infowilplus.ch (12. Juli 2012)


"Mondklang" klingt bis nach Bern

An den Family Days-Tagen in Bern hatte Jacqueline Rubli aus Zuzwil mit ihrem neuen Werk "Mondklang" viel Erfolg.
An den Family Days-Tagen in Bern hatte Jacqueline Rubli aus Zuzwil mit ihrem neuen Werk "Mondklang" viel Erfolg.
Ostschweizer Dialekt wird offensichtlich auch in Bern gut verstanden.
Ostschweizer Dialekt wird offensichtlich auch in Bern gut verstanden.

Die bekannte Ostschweizer Musikerin und Kinderliederautorin Jacqueline Rubli aus Zuzwil wurde eingeladen, an den "Family days" in Bern ein Kinder-Mitmachkonzert zu geben. Auch in Bern kommen die Kinder ins Staunen ob dem neuen Werk "Mondklang" ins Staunen.

 

Singen mit allen Sinnen

Jacqueline Rubli ist bekannt, dass sie dem Publikum einiges Material abgibt und in ihren Konzerten nicht nur gesungen und musiziert, sondern auch getanzt und gebastelt wird.

 

So fanden sich trotz des schönen Wetters und der vielen Attraktionen auf den Berner Strassen einige Familien mit ihren Kindern im Musikladen Krompholz ein, um dem lustigen Konzert zu lauschen und auch mitzumachen.

 

Lieder bereits in Bern bekannt

Rubli hat schon einige Musikkurse in Bern gegeben und weiss daher, dass nicht alles gleich verstanden wird. Den kleinen Kindern scheint der Ostschweizer Dialekt keine Mühe zu machen. Kaum stimmt Rubli ein Lied ein, wird schon kräftig mitgesungen.

 

Es scheint, dass Rublis Lieder auch in Bern bereits bekannt sind. Nur bei Liedern aus Rublis viertem und neustem Werk „Mondklang“ bleiben die Kinder mit staunenden Gesichtern ruhig sitzen.

 

Tanzende Tiere und rockende Trolle

Mit ihrem vielfältigen Programm vermag Rubli Gross und Klein zum Mitmachen zu motivieren. Während die kleinsten als Häschen im Kreis hüpfen, versuchen die Väter, eine Serviette in einen kleinen Hasen zu verwandeln, währendem die Mütter bereits eine Schnecke für das kommende Lied geformt haben.

 

Im Zoo werden grosse und kleine Tiere musikalische nachgeahmt und der werdenden Erstklässlerin singend viel Mut gemacht. Sobald die Kinder sich symbolisch zum Schlafen gelegt haben, erwacht der Troll und tanzt seinen Rock ‘n‘ Roll, wobei die Kleinen eifrig mithopsen und die Grossen versuchen, Rublis vorgezeigten Rhythmus zu klatschen.

 

Glückssteine von den Bergen und Weinbeeren im Apfelkuchen

Früh am Morgen hat es auch der kleine Zwerg Mipo wieder runter ins Tal geschafft und allen Kindern einen Glückstein mitgebracht. Diesen gilt es, auf offener Hand zu balancieren und dabei wie ein Elefant zu stampfen, ein Känguru zu hüpfen und ein Wiesel zu springen, ohne dass der Stein runter fällt.

 

Nach einem Hüpftanz, einem Klatschspiel und einer Weinbeere, die zuerst in verschiedene Hände und schliesslich in hungrige Münder verschwindet, wird die Musikerin mit einem grossen Applaus und einem Berndeutschen „ Tschou, göll, ihr chöid wieder!“ verabschiedet.

 

i.h.