infowilplus.ch (21. April 2012)


Über vier Kontinente führte die musikalische Reise der Kinder.
Über vier Kontinente führte die musikalische Reise der Kinder.

Abschluss von musikerfüllten Tagen

Die zweite Frühlingsferienwoche war für 42 Kinder aus der Gemeinde Zuzwil eine spezielle. Sie durften für vier Tage in die Kindermusikwoche von Jacqueline Rubli. Die Nachfrage war sehr gross und die Herausforderung für Jacqueline Rubli und ihr Helferteam aussergewöhnlich. Dank dem tollen Mitmachen der Kinder konnte auch eine solch grosse Gruppe funktionieren.

 

Die Stunden der Musikwoche wurden mit einem gemeinsamen Singen gestartet, bevor die Kinder in kleinere Gruppen unterteilt wurden. In diesen Gruppen wurden dann Instrumente selber gebastelt, gesungen oder getanzt. Eine Auswahl dieses Schaffens wurde an der Schlussdarbietung am Donnerstagabend den Eltern und Verwandten präsentiert.

 

Musik erleben und gestalten

Bunt bemalte Deckel dienten als Gong, liebevoll bemalte Stäbe als Schlaghölzer und aus einem Blumentopf waren mit Perlen verzierte Trommeln entstanden. Die Schlussdarbietung war als eine musikalische Weltreise angelegt. Nach dem Begrüssungslied starteten die Kinder in der Schweiz. Wenn die Füsse beim Tanzen zu stark leiden, ist es Zeit, weiterzuziehen. Mit dem Zug reisten die Kinder nach China weiter.

 

Selbstgemachte Fächer wurden dort in Tänze eingebaut. Was für die Zuhörer fernöstlich klang, war nicht nur ein Singsang sondern sprachlich korrekt mit einer Bedeutung. Die langen Schlaghölzer wurden eingesetzt um erst in ein weiteres Land zu reisen und danach Segel zu setzen. Die Cowboys liessen in Amerika die Pferde aus dem Stall und ritten vor, zurück und ringel um. Mit farbig gestalteten Fliegern ging die Reise weiter nach Afrika. Dort angekommen wurde mal feste auf die Trommel geklopft, mal nur darüber gerieben, laut und leise schwollen die Trommelklänge an und ab.

 

Singen und Tanzen, was das Zeug hergibt

Die Kinder waren begeistert bei der Sache. Sie wirbelten in Tänzen umher und liessen ihre Instrumente klingen. Das Singen vor so vielen fremden Gesichtern fiel nicht allen leicht. Etwas zurückhaltend erklangen die Stimmen. Bei bekannten Stellen oder Refrains war dann die Scheu vergessen. Da wurde tief eingeatmet und mit voller Hingabe mitgesungen. Alle Kinder waren bei jedem Stück beteiligt. Während die einen mit einem Instrument begleiteten, tanzten andere umher, klatschten oder untermalten den Liedertet mit Gesten.

 

Um das viele Material für die Kinder bereit zu haben, war Jacqueline Rubli auf die Hilfe ihres Mannes angewiesen. Er bohrte Löcher in die Gonge oder schliff haufenweise Schlaghölzer. Besonders lobte Jacqueline Rubli die Kinder selber. Trotz der Grösse der Gruppe machten sie toll mit und waren konzentriert mit dabei.

 

Musik zum Mitnehmen

Am Donnerstagmorgen wurde nicht nur gebastelt und gesungen sondern auch den Kuchen für den Abend gebacken und geschnitten. So stand nach dem musikalischen Programm das kulinarische an und das Publikum war eingeladen, sich an den verschiedenen Büfetts zu bedienen. Vier von den fünf Kontinenten waren bereist worden und diesen Kontinenten waren beim Apéro die Tische zugewiesen.

 

Nach der musikalischen Reise gab es so auch eine Kulinarische. Nachdem die Musik und der Kuchen genossen war, konnten auch die Werke von Jacqueline Rubli gekauft werden. Ganz neu erschienen ist der Mondklang mit 32 verträumten und verspielten Liedern aus der Märchen- und Alltagswelt. Aber auch die älteren Werke Sternenklang, Sonnenklang und Windklang lagen auf. Wer einfach nur den Liedern von Jacqueline Rubli lauschen wollte, für den gab es auch die CDs.

 

Andrea Schlegel

Die Leiterin Jacqueline Rubli konnte die Kinder zusammen mit ihren Helferinnen über die ganze Woche begeistern.
Die Leiterin Jacqueline Rubli konnte die Kinder zusammen mit ihren Helferinnen über die ganze Woche begeistern.
Tanzen und Singen, immmer war etwas los.
Tanzen und Singen, immmer war etwas los.

Klänge verschiedener Art und Formen waren eingesetzt.
Klänge verschiedener Art und Formen waren eingesetzt.
Immer aufmerksam dabei.
Immer aufmerksam dabei.